Review: Nissan Leaf – First Impressions (#NissanLeafCar38 #TBTO #NissanLeafTBTO)

Seit gut einem Monat bin ich inzwischen mit dem Elektroauto der Zukunft Gegenwart unterwegs. In dieser Zeit sind viele kleine Clips entstanden, darunter diese beiden:

Und “interessant” ist eigentlich auch das, was ALLE, die in Kontakt mit dem Wagen gekommen sind, denken. Beeindruckt von der wahnsinnigen Beschleunigung, perplex ob der Lautlosigkeit des Motors, erschüttert wegen der langen Ladezeit an der Steckdose (etwa 12 Stunden) oder der normalen (nicht Schnell-) Ladestation (etwa 7 Stunden) und angenehm überrascht vom Fahrkomfort, den der Nissan Leaf bietet. Apropos laden…
Wie das an einer normalen Ladestation funktioniert beschreibt Marco hier ausführlich.

Ich selber muss sagen, dass es immer wieder ein spannendes Ereignis ist, mit dem Wagen durch die Gegend zu fahren. Das liegt in erster Linie an der beschränkten Reichweite, bzw. der Reichweitenreduktion nach gefahrener Strecke, die sich nicht wirklich 1:1 mit der tatsächlich zurückgelegten Entfernung in Einklang bringen lässt. Die Reichweite nimmt übermäßig ab, wenn man:

  • eine Fahrweise wie Lewis Hamilton an den Tag legt
  • ständig im normalen D-Modus und nicht im Eco-Modus fährt
  • große Höhenunterschiede/Steigungen von A nach B bewältigen muss (sagt auch Alex)
  • hohe Durchschnittgeschwindigkeiten erreicht (viel Landstraße/Autobahn, wenig Stadt)
  • zusätzliche Features wie Klimaanlage verwendet

In meinem Fall komme ich auf etwa 100-110km Reichweite mit vollem Akku. Hauptsächlich cruise ich durch Paderborn zum Seminar, zur Schule, zum Einkaufen und zurück. Längere Strecken (mehr als 50km) fahre ich mit dem Wagen sehr selten, da zum einen in den ländlichen OWL-Regionen die Schnellladestationen fehlen und zum anderen mir das Risiko einfach zu hoch ist, in der Pampa hängenzubleiben. Da ich den Wagen nicht zu Hause an der Steckdose laden kann, sondern ihn wenn dann über Nacht oder tagsüber an der Ladestation stehen lasse, kommt es etwa 1-2 Mal wöchentlich zum Loading. Nicht ideal, aber die Umstände zwingen mich.

Neulich saß eine junge Frau auf dem Beifahrsitz die bemängelte, dass der “Schminkspiegel” nicht funktioniere. Sie meinte damit, dass beim Öffnen der Spiegelklappe unter der Sonnenblende nicht automatisch ein entsprechendes Licht leuchtet. Gut. Also mich stört das jetzt nicht, aber was ich mich etwas stört das “Multimediasystem“. Musik höre ich vom USB-Stick, die Ordner werden vom System entsprechend umgesetzt und im Display aufgelistet. Auf dem Screen werden, wenn man einen Ordner/Album anwählt, 6 Songs sichtbar aufgelistet. Springt man zu einem Track, der nicht direkt aufgelistet ist, z.B. Track 8, so zieht die Auflistung im Display nicht unmittelbar mit. Kennt man das Album oder den Song nicht, weiß man also nicht, welcher Song gerade gespielt wird, da die Liste nicht mitscrollt.

Zudem ist die Touch-Steuerung des Displays etwas ungenau und widerspenstig, aber es gibt zum Glück am Lenkrad äquivalente Hebel und Knöpfe, mit denen man die Steuerung sehr gut durchführen kann. Die Farbe des Wagess konnte ich mir nicht aussuchen und man kann davon ausgehen, dass mir schwarz besser gefällt, als die “babyblaue” Variante. Bei der Innenausstattung hat man sich mit dem beigen Stoff auch keinen Award verdient, aber soweit ich weiß, wird es da in Zukunft verschiedene Optionen geben. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die vorderen Sitze etwas mehr Seitenhalt geben würden.

Besonders angenehm ist mir der Keyless-Entry aufgefallen. Solange man den Schlüssel am Körper hat, reicht ein Knopfdruck auf die Türklinke und der Wagen entriegelt/verschließt sich. Keine Weltneuheit, hab ich selber aber noch nich aktiv erfahren.

Großartig und hilfreich sind in jeden Fall die Attribute, die ich der Rückfahrkamera zulassen kommen möchte. Sobald man den Rückwärtsgang aktiviert zeigt sich im Display das, was sich unmittelbar hinter dem Wagen abspielt.

So macht es besonders viel Spaß, den Fiesta der Nachbarin zuzuparken. Stichwort Fiesta: Mein eigener sprung neulich nicht mehr an, weil er schlicht und ergreifend zu lange stand. Verrückt. Freundlicherweise hat mir die Freie Tankstelle Hoffmann ein Überbrückungskabel zur Verfügung gestellt.

One thought on “Review: Nissan Leaf – First Impressions (#NissanLeafCar38 #TBTO #NissanLeafTBTO)

  1. Pingback: Leaf & I (#nissanleafcar36 #tbto #nissanleaftbto) · dragstripgirl

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