Review: Bowers & Wilkins C5 In-Ear Kopfhörer

Let’s face it: Ich kannte die Audiospezialisten Bowers and Wilkins bis vor Kurzem nicht. Shame on me! Die britische Company mit Sitz in Worthing, West Sussex, stattet seit numehr 50 Jahren professionelle Audio-Studios (z.B. Abbey Road) und Home-Audio-Enthusiasten aber auch Autohersteller (z.B. Jaguar) aus und ist inzwischen auch in Deutschland mit einer Vertriebstochter vertreten. Ich hatte in den letzten Wochen die Gelegenheit, die C5 In-Ears von B&W zu testen:

Bereits vorm und beim Auspacken war mir klar, dass die C5 nicht irgendein Paar In-Ears sind. Die Verpackung und Präsentation wirken sehr edel und machen Lust auf mehr, auf das “Concert for one”:

Design und Verarbeitung: Champions League! Man hat sich das Ziel gesetzt, perfekten Klang durch

  • integrierte Micro Porous Filter,
  • vibrationsarme Aluminiumkonstruktion
  • und eine akustisch resonanzarme Tungsten Sound Tube aus hochdichtem Wolfram

zu erreichen. Was mehr als gelungen ist. In diesem Zusammenhang nun der Clou: Man kann die In-Ears perfekt an das eigene Ohr anpassen, wodurch ein optimaler Sitz garantiert ist. Mit Hilfe eines von Kunststoff umhüllten Kabels, können die C5 individuell verstellt und fixiert werden. B&W nennt das dann “Secure Loop Design” und kann beim ersten Ausprobieren und Anpassen schon mal 5-10 Minuten dauern, denn die C5 steckt man nicht einfach ins Ohr: Das Anpassen (was man im Idealfall nur einmal machen muss) und entsprechende Einsetzen hat bei mir schon fast ritualsähnliche Umstände angenommen. Man muss es sich so vorstellen: Du steigst in einen Nissan Leaf 911er, führst den Zündschlüssel ein und startest den Motor…

Der Sound: Wahnsinn!

Man muss es gehört haben! Ich möchte auf jeden Fall keine von HTC oder Sony mitgelieferten Köpfhörer mehr benutzen. Zumindest wenn ich die Wahl hab, denn die C5 bieten eine unglaubliche Soundkulisse in allen Bereichen. Viele In-Ears machen keinen schlechten Bass, aber versagen oft bei Mitten und Höhen. Die Stärken der C5 liegen quasi in allen Bereichen. Zumindest aus meiner Sicht. Große Headphones (ohrumfassende) verwende ich eigentlich nie, außer bei lumpigen DJ-Versuchen, darum möchte ich diesbezüglich auch keine vergleichende Meinung äußern. In-Ear-technisch hab ich noch nichts besseres gesehen und gehört. Zu Hause steht ein relativ gutes Canton 2.1 System und zugegebernermaßen habe ich bei einigen Songs (mit den C5 in den Ohren) Töne wahrgenommen, die ich so vorher nie gehört habe.

Und sonst so:

~ die Kabel verzwirbeln nicht bzw. entwirren sich quasi von selbst (wie auch immer man das geschafft hat)
~ der Preis, für viele sicherlich interessant, schlägt hier mit 180 € zu Buche (gesalzen, aber lohnt sich)
~ im Lieferumgang ist noch eine kleine, stabile Box zum Aufbewahren
~ die C5 sind “Made for iPod, iPhone, iPad”-Standard zertifiziert (die Musikwiedergabe kann direkt über das Kabel gesteuert werden, hab ich aber nich getestet)
~ weitere Testberichte z.B. bei Jens, Alex, Kim

Muchas Gracias an B&W Germany!

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